Tourismus
Durch die günstige Lage unmittelbar an der Elbe, einem der größten Flüsse Deutschlands, hat der Tourismus in Elster (Elbe) stark zugenommen. Radwanderer, die den Elberadweg Dresden – Hamburg befahren, nutzen in großer Zahl die vielfältigen Möglichkeiten zum Verweilen an der Elbpromenade. Ideale Voraussetzungen hierfür wurden in den letzten Jahren durch die Gemeinde geschaffen.
Den Kanuten ist es zu verdanken, dass auch der Kanutourismus in den letzten Jahren sich vermehrt hat. Wassersportler aus ganz Deutschland und dem Ausland können in Elster anlanden und ihre Zelte auf der Elbwiese aufschlagen. Die Nutzung der sanitären Anlagen und der erforderlichen Anschlüsse sind im Bootshaus selbstver- ständlich gegeben.
Die restaurierte Bockwindmühle und die historische Elbfähre, die von 1959 – 1997 in Betrieb war, begrüßen alle Gäste, die entweder mit Boot oder Schiff auf der Elbe, mit dem Fahrrad auf dem Radwanderweg oder mit dem Auto auf der Bundesstraße aus westlicher Richtung kommend am Ortsrand von Elster (Elbe).

Der Elberadweg führt unmittelbar an diesen Sehenswürdigkeiten vorbei. An manchen Tagen passieren bis zu 400 Radtouristen diesen Ort und nutzen eine Rast zum näheren kennen lernen dieser Sehenswürdigkeiten. In der Adventszeit werden die Gäste von einer weihnachtlich beleuchteten Mühle begrüßt.


Direkt am Markt befindet sich der Gasthof „Zur Fähre“, ein Einzeldenkmal mit historischen Wurzeln. Eine Gedenktafel am Eingang des Gebäudes erinnert daran, dass Generalfeldmarschall Graf Yorck am 02./03. Oktober 1813 vor der großen Schlacht bei Wartenburg seinen Gefechtsstand in diesem Haus hatte. In jedem Jahr um diese Zeit wird an dieses historische Ereignis erinnert.

Ein paar Schritte weiter, in unmittelbarer Nähe der Elbfähre, wurde im vergangenen Jahr eine weitere Tafel zum Gedenken an die Elbüberquerung der Schlesischen Armee im Oktober 1813 enthüllt.

Im Hintergrund dieser Gedenktafel befindet sich der Fährgasthof „Elster–Elbterrassen“, heute Hotel und Restaurant. Das alte Gebäude musste auf Grund starker Bauschäden abgerissen werden. Am selben Standort ragt heute der neue Fährgasthof, historisch an den alten Backsteinbau angelehnt, von weitem sichtbar in die Höhe. Da wo früher der Saalanbau war, ist heute eine wunderschöne Elbterrasse, die besonders an sonnigen Tagen beliebter Anziehungsmagnet ist.


Der 2003 fertig gestellte „Platz am Anker“ und das neu gestaltete



Das Karnevalsmuseum, das erste seiner Art in Sachsen - Anhalt, zeigt die Geschichte des Vereins und ist sehenswert.
Im Besitz der Familie Röder befindet sich ein privates Bauernmuseum mit alten Gegenständen zum Teil aus der eigenen Familie.
Als Ausgangspunkt für Ausflüge wird Elster (Elbe) gern angenommen. Die Naturheiden in der näheren Umgebung wie die Dübener Heide, die Glücksburger Heide und der Fläming laden jeden zur Entspannung und zum Spazieren ein. Ein Besuch der Dessau - Wörlitzer Parkanlagen lohnt sich natürlich auch immer wieder, genauso wie ein Ausflug in den Spreewald, wo man den Tag mit einer Gondelfahrt in den schmalen Gewässerarmen genießen kann.
Städte wie Berlin, Leipzig und Dresden sind nicht weit entfernt und man kann sie von Elster (Elbe) aus bei einem Tagesausflug besuchen. Nur ca. 15km entfernt ist die Lutherstadt Wittenberg mit den historischen Luthergedenkstätten, die wie in jedem Jahr von vielen tausend Gästen aus dem In- und Ausland aufgesucht werden.
Sie sehen, ein Besuch in Elster (Elbe) lohnt sich immer wieder. Gehen Sie auf Entdeckungstour durch Elster (Elbe) und überzeugen Sie sich von der Vielfalt und der Attraktivität unseres Ortes.